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Fotoausstellung
Kraftvolle Stimmen: Die Rolle ukrainischer Frauen im Leben Berlins

Die Ausstellung zeigt Porträts ukrainischer Frauen, die in Berlin leben. Ihre Geschichten verbinden Herkunft und Neuanfang – und zeigen, wie politische Teilhabe gelebt wird.

Die porträtierten Frauen kommen aus ukrainischen Städten und Regionen wie Kyiv, Odesa, Lviv, Kharkiv, Zaporizhzhya, Kryvyi Rih, Sumy, Lutsk, Mariupol, Donetsk, Luhansk und der Krym. Sie gestalten Berlin mit: in Beiräten, Ausschüssen und Vereinen, vertreten Communities, organisieren Veranstaltungen, fördern Mehrsprachigkeit, setzen sich für Menschenrechte ein, entwickeln Bildungsprogramme, koordinieren Städtepartnerschaften und gestalten jugend- oder kulturpolitische Strategien. Sie sind Abgeordnete, Projektleiterinnen, Lehrkräfte, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen, Unternehmerinnen, Mediatorinnen und Aktivistinnen.

Einige der Frauen leben schon lange in Berlin, andere kamen als Geflüchtete nach der russischen Invasion. Gemeinsam zeigen sie, dass Migration nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Bereicherung für die Stadt ist – durch ihre Perspektiven, Ideen und Formen des Engagements.

Die Fotografien von Galyna Zhuchkova, selbst gebürtig aus Kharkiv, machen das Wirken der Frauen sichtbar: Gesichter, die von Verantwortung, Dialogbereitschaft und Gestaltungswillen erzählen.

Die Ausstellung wurde von CineMova Ukrainian Empowerment Network e.V. mit Unterstützung der Allianz Ukrainischer Organisationen e.V. organisiert. Sie lädt dazu ein, politische Teilhabe als gemeinsamen Raum zu begreifen, der für alle gleich wichtig ist, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus.

“Ja, die meisten von uns haben keine deutsche Staatsbürgerschaft und können nicht wählen. Aber das bedeutet nicht, dass ukrainische Frauen nichts in Deutschland zum Besseren verändern können. Unser Ehrenamt ist ein starkes Instrument zur Gestaltung der gesellschaftspolitischen Meinung und ein unerschöpflicher Quell zur Unterstützung der Ukraine – und eine echte Inspiration. Die ukrainischen Frauen haben bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie selbst in der schwierigen Situation der Emigration ein Beispiel für Menschlichkeit und selbstlose Hilfe geben. Über sie zu schreiben, ist für mich eine Ehre.„

Nana Morozova

Nana Morozova, Journalistin aus Kyiv, wurde 1972 im Oblast Volhynien (Ukraine) geboren. Im Alter von 14 Jahren begann sie in der Redaktion einer Jugendzeitung in Lutsk mitzuarbeiten. Nach ihrem Universitätsabschluss in Kyiv war sie als Journalistin, Redakteurin und Beraterin für führende Zeitungen und Magazine der ukrainischen Hauptstadt tätig, u. a. als Redakteurin für ELLE. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und lebt und arbeitet in Berlin als Journalistin für die Plattform Amal Berlin. Ihr Fokus liegt auf Berichten über zivilgesellschaftliche Organisationen und aktive Ukrainer*innen in Deutschland.

Nana Morozova

“Ja, die meisten von uns haben keine deutsche Staatsbürgerschaft und können nicht wählen. Aber das bedeutet nicht, dass ukrainische Frauen nichts in Deutschland zum Besseren verändern können. Unser Ehrenamt ist ein starkes Instrument zur Gestaltung der gesellschaftspolitischen Meinung und ein unerschöpflicher Quell zur Unterstützung der Ukraine – und eine echte Inspiration. Die ukrainischen Frauen haben bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie selbst in der schwierigen Situation der Emigration ein Beispiel für Menschlichkeit und selbstlose Hilfe geben. Über sie zu schreiben, ist für mich eine Ehre.„

Nana Morozova, Journalistin aus Kyiv, wurde 1972 im Oblast Volhynien (Ukraine) geboren. Im Alter von 14 Jahren begann sie in der Redaktion einer Jugendzeitung in Lutsk mitzuarbeiten. Nach ihrem Universitätsabschluss in Kyiv war sie als Journalistin, Redakteurin und Beraterin für führende Zeitungen und Magazine der ukrainischen Hauptstadt tätig, u. a. als Redakteurin für ELLE. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und lebt und arbeitet in Berlin als Journalistin für die Plattform Amal Berlin. Ihr Fokus liegt auf Berichten über zivilgesellschaftliche Organisationen und aktive Ukrainer*innen in Deutschland.

“Das Wort ‚Ukraine‘ ist im Ukrainischen weiblich. Ebenso ist das Wort ‚Mensch‘ weiblich. In Zeiten gesamteuropäischer Herausforderungen und Krisen sind es vor allem ukrainische Frauen, die in der deutschen Gesellschaft Empathie für Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit fördern und stärken können.„

Olesia Lazarenko

Dr. Olesia Lazarenko, geboren in der Region Chernivtsi (Ukraine), ist Ukrainistin, Slawistin und forscht über ukrainisch-polnische und ukrainisch-deutsche Kulturbeziehungen. Seit 2017 unterrichtet sie Ukrainisch an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und leitet das Lektorat Ukrainisch am dortigen Sprachenzentrum. Zusätzlich war sie 2022-2024 eine aktive Teilnehmerin des Projekts „Digi-Tools ohne Sprachbarrieren“ der Verbraucherzentrale Brandenburg. Seit 2016 ist sie Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft und Mitkoordinatorin der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg, organisiert die Vortragsreihe „Wissenschaft aus erster Hand“. Mitautorin der Karte „Ukrainische Orte in Berlin“ (2021, 2024).

Olesia Lazarenko

“Das Wort ‚Ukraine‘ ist im Ukrainischen weiblich. Ebenso ist das Wort ‚Mensch‘ weiblich. In Zeiten gesamteuropäischer Herausforderungen und Krisen sind es vor allem ukrainische Frauen, die in der deutschen Gesellschaft Empathie für Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit fördern und stärken können.„

Dr. Olesia Lazarenko, geboren in der Region Chernivtsi (Ukraine), ist Ukrainistin, Slawistin und forscht über ukrainisch-polnische und ukrainisch-deutsche Kulturbeziehungen. Seit 2017 unterrichtet sie Ukrainisch an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und leitet das Lektorat Ukrainisch am dortigen Sprachenzentrum. Zusätzlich war sie 2022-2024 eine aktive Teilnehmerin des Projekts „Digi-Tools ohne Sprachbarrieren“ der Verbraucherzentrale Brandenburg. Seit 2016 ist sie Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft und Mitkoordinatorin der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg, organisiert die Vortragsreihe „Wissenschaft aus erster Hand“. Mitautorin der Karte „Ukrainische Orte in Berlin“ (2021, 2024).

“Die ganze Welt ist in den letzten drei Jahren Zeuge dieser Entwicklung in der Ukraine geworden. Aber Russland versucht schon seit Jahrhunderten, die Ukraine zu unterdrücken und sie zu „russifizieren“, und die Krym ist sein "Lieblingsstück". Im Jahr 2014 wurde die ganze Welt Zeuge, wie Russland meine Heimat annektierte. Die internationale Gemeinschaft unternahm nicht viel, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Heute haben wir mit den Folgen dieses Schweigens zu kämpfen.„

Elnara Letova

Elnara Nuriieva-Letova stammt aus Bakhchissarai (Ukraine), der ehemaligen Hauptstadt des Krym-Khanats. 2014 ist sie in Folge der russischen Annexion der Krym nach Kyiv gezogen. Seit 2019 wohnt Elnara in Berlin, wo sie seit der russischen Vollinvasion in die Ukraine als Projektleiterin bei der Krim Media Plattform, einer ukrainische NGO, arbeitet. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung des unabhängigen, öffentlichen, krymtatarischen Medienunternehmens mit Sitz in Berlin. Dazu gehört die Sensibilisierung für die Probleme der Krimtataren, der Krym und der Ukraine im Allgemeinen sowie die Bekämpfung von Desinformation.

Elnara Letova

“Die ganze Welt ist in den letzten drei Jahren Zeuge dieser Entwicklung in der Ukraine geworden. Aber Russland versucht schon seit Jahrhunderten, die Ukraine zu unterdrücken und sie zu „russifizieren“, und die Krym ist sein "Lieblingsstück". Im Jahr 2014 wurde die ganze Welt Zeuge, wie Russland meine Heimat annektierte. Die internationale Gemeinschaft unternahm nicht viel, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Heute haben wir mit den Folgen dieses Schweigens zu kämpfen.„

Elnara Nuriieva-Letova stammt aus Bakhchissarai (Ukraine), der ehemaligen Hauptstadt des Krym-Khanats. 2014 ist sie in Folge der russischen Annexion der Krym nach Kyiv gezogen. Seit 2019 wohnt Elnara in Berlin, wo sie seit der russischen Vollinvasion in die Ukraine als Projektleiterin bei der Krim Media Plattform, einer ukrainische NGO, arbeitet. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung des unabhängigen, öffentlichen, krymtatarischen Medienunternehmens mit Sitz in Berlin. Dazu gehört die Sensibilisierung für die Probleme der Krimtataren, der Krym und der Ukraine im Allgemeinen sowie die Bekämpfung von Desinformation.

“Die politische und gesellschaftliche Teilnahme ukrainischer Frauen in Berlin ist wichtig, da sie dazu beiträgt, ein positives Bild der Ukraine zu formen und die Solidarität innerhalb der ukrainischen Gemeinschaft insgesamt zu unterstützen. Wir haben eine Stimme und das Recht gehört zu werden, denn unsere Erfahrungen und Ideen können die demokratische Sichtweise Deutschlands stärken.„

Kateryna Parfeniuk

Kateryna Parfeniuk aus Odesa (Ukraine) ist Regisseurin für Film und Fernsehen und Expertin für Community Advocacy im Bereich HIV und der Drogenpolitik. In Berlin organisiert sie Veranstaltungen zur Advocacy durch Gemeinschaften, die die Integration von Ukrainer*innen in die deutsche Gesellschaft fördern - insbesondere aus Schlüsselgruppen im Bereich HIV - und sie über ihre Rechte aufklären.

Kateryna Parfeniuk

“Die politische und gesellschaftliche Teilnahme ukrainischer Frauen in Berlin ist wichtig, da sie dazu beiträgt, ein positives Bild der Ukraine zu formen und die Solidarität innerhalb der ukrainischen Gemeinschaft insgesamt zu unterstützen. Wir haben eine Stimme und das Recht gehört zu werden, denn unsere Erfahrungen und Ideen können die demokratische Sichtweise Deutschlands stärken.„

Kateryna Parfeniuk aus Odesa (Ukraine) ist Regisseurin für Film und Fernsehen und Expertin für Community Advocacy im Bereich HIV und der Drogenpolitik. In Berlin organisiert sie Veranstaltungen zur Advocacy durch Gemeinschaften, die die Integration von Ukrainer*innen in die deutsche Gesellschaft fördern - insbesondere aus Schlüsselgruppen im Bereich HIV - und sie über ihre Rechte aufklären.

“Die politische und gesellschaftliche Teilhabe ukrainischer Frauen in Berlin ist von entscheidender Bedeutung, weil sie unabhängig von ihren Tätigkeitsbereichen vielen Ukrainer*innen eine Stimme geben, ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Perspektiven Gehör verschaffen und so den Dialog fördern und fordern. Die Menschen aus der Ukraine leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Toleranz, Integration und Resilienz in unserer Gesellschaft. Zudem fördern sie ein besseres Verständnis für die aktuelle Situation in der Ukraine wie auch in ihrer Umgebung.„

Lilia Usik

Lilia Usik ist gebürtig aus Kostyantynivka im Oblast Donetsk (Ukraine). Sie ist Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (für Karlshorst, Friedrichsfelde Süd und die Rummelsburger Bucht), jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Mitglied im Präsidium und im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie im Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie.

Lilia Usik

“Die politische und gesellschaftliche Teilhabe ukrainischer Frauen in Berlin ist von entscheidender Bedeutung, weil sie unabhängig von ihren Tätigkeitsbereichen vielen Ukrainer*innen eine Stimme geben, ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Perspektiven Gehör verschaffen und so den Dialog fördern und fordern. Die Menschen aus der Ukraine leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Toleranz, Integration und Resilienz in unserer Gesellschaft. Zudem fördern sie ein besseres Verständnis für die aktuelle Situation in der Ukraine wie auch in ihrer Umgebung.„

Lilia Usik ist gebürtig aus Kostyantynivka im Oblast Donetsk (Ukraine). Sie ist Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (für Karlshorst, Friedrichsfelde Süd und die Rummelsburger Bucht), jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Mitglied im Präsidium und im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie im Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie.

“Es ist wichtig, Menschen ukrainischer Herkunft als einen aktiven Teil der deutschen Gesellschaft sichtbar zu machen.„

Oleksandra Jakobs

Oleksandra Jakobs, Lehrkraft aus Kryvyi Rih (Ukraine), ist Mitglied des Beirats für Integration und Partizipation in Berlin Tempelhof-Schöneberg.

Oleksandra Jakobs

“Es ist wichtig, Menschen ukrainischer Herkunft als einen aktiven Teil der deutschen Gesellschaft sichtbar zu machen.„

Oleksandra Jakobs, Lehrkraft aus Kryvyi Rih (Ukraine), ist Mitglied des Beirats für Integration und Partizipation in Berlin Tempelhof-Schöneberg.

“Das Engagement ukrainischer Frauen trägt zur Schaffung von Verständnis bei und eröffnet Perspektiven, die die Stärken und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft nachhaltig fördern.„

Oksana Potelchak

Oksana Potelchak, kommt aus Kyiv (Ukraine), ist Lehrerin und Mitbegründerin von Open Platform e.V. In Berlin engagiert sie sich politisch und gesellschaftlich, indem sie ukrainische Lehrkräfte und Schüler*innen unterstützt. Sie setzt sich aktiv für Mehrsprachigkeit sowie für die Sichtbarkeit der ukrainischen Sprache und Kultur in Deutschland ein.

Oksana Potelchak

“Das Engagement ukrainischer Frauen trägt zur Schaffung von Verständnis bei und eröffnet Perspektiven, die die Stärken und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft nachhaltig fördern.„

Oksana Potelchak, kommt aus Kyiv (Ukraine), ist Lehrerin und Mitbegründerin von Open Platform e.V. In Berlin engagiert sie sich politisch und gesellschaftlich, indem sie ukrainische Lehrkräfte und Schüler*innen unterstützt. Sie setzt sich aktiv für Mehrsprachigkeit sowie für die Sichtbarkeit der ukrainischen Sprache und Kultur in Deutschland ein.

“Die Teilhabe von Frauen aus der Ukraine ist von großer Bedeutung, weil sie mit ihren Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten nicht nur die Gesellschaft bereichern, sondern auch zur wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung beitragen. Indem wir ihnen gleiche Chancen geben und sie Anerkennung erfahren, fördern wir Vielfalt, Innovation und ein gemeinschaftliches Miteinander, das unsere Gesellschaft insgesamt stärkt.„

Debora Kogan

Deborah Kogan wurde 2003 in Berlin als Tochter jüdischer Eltern aus Odesa (Ukraine) geboren. Sie studiert Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs engagiert sie sich als Freiwillige beim Berlin Arrival Support und unterstützt ukrainische Geflüchtete als Übersetzerin im Jobcenter. Zudem war sie aktiv bei Vitsche e.V. 2023-2025 war sie Vizepräsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland.

Debora Kogan

“Die Teilhabe von Frauen aus der Ukraine ist von großer Bedeutung, weil sie mit ihren Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten nicht nur die Gesellschaft bereichern, sondern auch zur wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung beitragen. Indem wir ihnen gleiche Chancen geben und sie Anerkennung erfahren, fördern wir Vielfalt, Innovation und ein gemeinschaftliches Miteinander, das unsere Gesellschaft insgesamt stärkt.„

Deborah Kogan wurde 2003 in Berlin als Tochter jüdischer Eltern aus Odesa (Ukraine) geboren. Sie studiert Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs engagiert sie sich als Freiwillige beim Berlin Arrival Support und unterstützt ukrainische Geflüchtete als Übersetzerin im Jobcenter. Zudem war sie aktiv bei Vitsche e.V. 2023-2025 war sie Vizepräsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland.

“Wenn wir nicht über unsere Bedürfnisse sprechen, werden sie nicht berücksichtigt. Es ist wichtig, dass Frauen aus der Ukraine ihre Bedürfnisse nicht, wie gewohnt, zurückstellen, sondern den Mut haben, sie in dem Vordergrund treten zu lassen. Wir sind hier, wir sind viele und wir sind ein Teil der vielfältigen, wunderbaren Stadtgesellschaft Berlins. Lasst uns diese Stadtgesellschaft gemeinsam gestalten!„

Oleksandra Bienert

Oleksandra Bienert ist eine in Chernivtsi (Ukraine) geborene und seit 2005 in Berlin lebende ukrainische Forscherin, Fotografin und Menschenrechtsaktivistin. Sie ist Mitglied des Berliner Landesbeirates für Partizipation und Trainerin für politische Bildung bei CineMova Ukrainian Empowerment Network e.V., der die politische Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland stärkt. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Vorstandsvorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen e.V.. Daneben schreibt sie an ihrer Doktorarbeit über intellektuelle Ukrainerinnen im Berlin der 1920er Jahre. Für ihr langjähriges Engagement für die deutsch-ukrainischen Beziehungen wurde Oleksandra Bienert 2022 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin sowie 2024 mit der Pankower Bezirksmedaille ausgezeichnet.

Oleksandra Bienert

“Wenn wir nicht über unsere Bedürfnisse sprechen, werden sie nicht berücksichtigt. Es ist wichtig, dass Frauen aus der Ukraine ihre Bedürfnisse nicht, wie gewohnt, zurückstellen, sondern den Mut haben, sie in dem Vordergrund treten zu lassen. Wir sind hier, wir sind viele und wir sind ein Teil der vielfältigen, wunderbaren Stadtgesellschaft Berlins. Lasst uns diese Stadtgesellschaft gemeinsam gestalten!„

Oleksandra Bienert ist eine in Chernivtsi (Ukraine) geborene und seit 2005 in Berlin lebende ukrainische Forscherin, Fotografin und Menschenrechtsaktivistin. Sie ist Mitglied des Berliner Landesbeirates für Partizipation und Trainerin für politische Bildung bei CineMova Ukrainian Empowerment Network e.V., der die politische Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland stärkt. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Vorstandsvorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen e.V.. Daneben schreibt sie an ihrer Doktorarbeit über intellektuelle Ukrainerinnen im Berlin der 1920er Jahre. Für ihr langjähriges Engagement für die deutsch-ukrainischen Beziehungen wurde Oleksandra Bienert 2022 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin sowie 2024 mit der Pankower Bezirksmedaille ausgezeichnet.

“Es gibt keine unwichtigen Themen oder Probleme, wenn es um die politische Partizipation von Frauen geht. Um gesehen zu werden, muss man sichtbar sein.„

Halyna Korniienko

Halyna Korniienko kommt aus der Stadt Hostomel im Rayon Bucha (Ukraine). In der Ukraine arbeitete sie als Managerin für Menschenrechtsprojekte. Hier entwickelte und setzte sie Bildungs- und Aufklärungsprogramme um, die sich auf den Rechtsschutz vulnerabler Gruppen konzentrierten. In Berlin gründete sie gemeinsam mit Kolleg*innen die Organisation „Kwitne Queer e.V.“, die sich als Interessenvertretung queerer Ukrainer*innen in Deutschland versteht.

Halyna Korniienko

“Es gibt keine unwichtigen Themen oder Probleme, wenn es um die politische Partizipation von Frauen geht. Um gesehen zu werden, muss man sichtbar sein.„

Halyna Korniienko kommt aus der Stadt Hostomel im Rayon Bucha (Ukraine). In der Ukraine arbeitete sie als Managerin für Menschenrechtsprojekte. Hier entwickelte und setzte sie Bildungs- und Aufklärungsprogramme um, die sich auf den Rechtsschutz vulnerabler Gruppen konzentrierten. In Berlin gründete sie gemeinsam mit Kolleg*innen die Organisation „Kwitne Queer e.V.“, die sich als Interessenvertretung queerer Ukrainer*innen in Deutschland versteht.

“Meine Arbeit im Bezirksamt für die Städtepartnerschaft mit dem ukrainischen Riwne hat mich überzeugt, dass es entscheidend ist Partnerschaften zu schließen, Projekte umzusetzen und aktiv über die Ukraine zu sprechen, um der russischen Propaganda entgegenzuwirken und mehr Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren. Wir alle müssen im Rahmen unserer Möglichkeiten zum Sieg der Ukraine beitragen in diesem Vernichtungskrieg Russlands, den die Ukraine nicht provoziert hat. – Und dieser Gedanke sollte selbstverständlich sein.„

Daryna Illienko

Daryna Illienko hat in Sumy und Kharkiv (Ukraine) studiert. Dank eines Stipendiums der Konrad-Adenauer-Stiftung kam sie nach Deutschland und studierte Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart. Ihren Master schloss sie in Interdisziplinären Europastudien mit den Schwerpunkten Politikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Augsburg ab. Seit 2020 lebt sie in Berlin-Pankow, wo sie im dortigen Bezirksamt die Städtepartnerschaft Pankow-Riwne koordiniert.

Daryna Illienko

“Meine Arbeit im Bezirksamt für die Städtepartnerschaft mit dem ukrainischen Riwne hat mich überzeugt, dass es entscheidend ist Partnerschaften zu schließen, Projekte umzusetzen und aktiv über die Ukraine zu sprechen, um der russischen Propaganda entgegenzuwirken und mehr Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren. Wir alle müssen im Rahmen unserer Möglichkeiten zum Sieg der Ukraine beitragen in diesem Vernichtungskrieg Russlands, den die Ukraine nicht provoziert hat. – Und dieser Gedanke sollte selbstverständlich sein.„

Daryna Illienko hat in Sumy und Kharkiv (Ukraine) studiert. Dank eines Stipendiums der Konrad-Adenauer-Stiftung kam sie nach Deutschland und studierte Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart. Ihren Master schloss sie in Interdisziplinären Europastudien mit den Schwerpunkten Politikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Augsburg ab. Seit 2020 lebt sie in Berlin-Pankow, wo sie im dortigen Bezirksamt die Städtepartnerschaft Pankow-Riwne koordiniert.

“Politische und gesellschaftliche Teilhabe ukrainischer Frauen in Berlin ist wichtig, da sie die Stimme der ukrainischen Community stärkt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und die Integration in der Gesellschaft unterstützt. Ihre Beteiligung hilft nicht nur aktuelle Herausforderungen zu adressieren, sondern auch, den politischen und kulturellen Kontext zu gestalten, in dem die Interessen verschiedener Gemeinschaften berücksichtigt werden. Wir sind hier und jetzt – wenn wir nicht für uns selbst sprechen, werden andere über uns sprechen.„

Nataliya Pryhornytska

Nataliya Pryhornytska ist Politikwissenschaftlerin aus der Stadt Chortkiv (Ukraine). Mit Fokus auf politische Teilhabe baut sie in Berlin nachhaltige Strukturen und Vernetzungen innerhalb der ukrainischen Community sowie mit anderen Communities auf, regt den politischen Dialog an und setzt sich aktiv gegen Desinformation ein.

Nataliya Pryhornytska

“Politische und gesellschaftliche Teilhabe ukrainischer Frauen in Berlin ist wichtig, da sie die Stimme der ukrainischen Community stärkt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und die Integration in der Gesellschaft unterstützt. Ihre Beteiligung hilft nicht nur aktuelle Herausforderungen zu adressieren, sondern auch, den politischen und kulturellen Kontext zu gestalten, in dem die Interessen verschiedener Gemeinschaften berücksichtigt werden. Wir sind hier und jetzt – wenn wir nicht für uns selbst sprechen, werden andere über uns sprechen.„

Nataliya Pryhornytska ist Politikwissenschaftlerin aus der Stadt Chortkiv (Ukraine). Mit Fokus auf politische Teilhabe baut sie in Berlin nachhaltige Strukturen und Vernetzungen innerhalb der ukrainischen Community sowie mit anderen Communities auf, regt den politischen Dialog an und setzt sich aktiv gegen Desinformation ein.

“Zivilgesellschaftliche Teilhabe ist mein Weg zu handeln, anstatt mich stumm am Rand aufzuhalten. Wenn mein Land in Not ist, wird aus Mitgefühl Verantwortung, aus Verantwortung Tat. Untätig auf ein Wunder zu warten, liegt nicht in meiner Natur. Mein Leitsatz lautet: ‚Wenn nicht ich, wer dann?‘ Solange meine Kräfte reichen, werde ich mich einbringen – mit Worten, Taten und Gesten, werde der Ukraine helfen, meinen Teil zu einer freien, hoffnungsvollen Zukunft beitragen.„

Iryna Lyuyeva

Iryna Lyuyeva, 67 Jahre alt, gebürtig aus Donetsk, lebte zu Beginn der russischen Vollinvasion in Kyiv. Nach ihrer Flucht nach Deutschland ergriff sie vom ersten Tag an jede Möglichkeit, ihrer Heimat in der Not beizustehen. Bereits im März 2022 schickte ihr kleines Freiwilligenteam 20 Tonnen humanitärer Hilfe in die Ukraine. Bald darauf half sie im Ankunftszentrum für neu eingetroffene Geflüchtete am Berliner Hauptbahnhof. Sie schloss erfolgreich mehrere Deutschkurse mit Zertifikat ab, wie auch den Kurs "Leben in Deutschland". Sie beteiligte sich an den Aktivitäten der Organisation “Compango“ und arbeitete ehrenamtlich in der Küche der Ukrainischen Orthodoxen Kirchengemeinde e.V. am Grazer Platz. Heute engagiert sie sich bei dem Projekt "Rondell", das in Zusammenarbeit mit dem Verein Schöneberg hilft e.V. stattfindet, das sich darum bemüht, die ukrainische Küche in Deutschland bekannter zu machen. Zudem ist Iryna Teil einer Gruppe von Ehrenamtlichen, die Tarnnetze knüpft und warme Kleidung für ukrainische Soldat*innen anfertigt.

Iryna Lyuyeva

“Zivilgesellschaftliche Teilhabe ist mein Weg zu handeln, anstatt mich stumm am Rand aufzuhalten. Wenn mein Land in Not ist, wird aus Mitgefühl Verantwortung, aus Verantwortung Tat. Untätig auf ein Wunder zu warten, liegt nicht in meiner Natur. Mein Leitsatz lautet: ‚Wenn nicht ich, wer dann?‘ Solange meine Kräfte reichen, werde ich mich einbringen – mit Worten, Taten und Gesten, werde der Ukraine helfen, meinen Teil zu einer freien, hoffnungsvollen Zukunft beitragen.„

Iryna Lyuyeva, 67 Jahre alt, gebürtig aus Donetsk, lebte zu Beginn der russischen Vollinvasion in Kyiv. Nach ihrer Flucht nach Deutschland ergriff sie vom ersten Tag an jede Möglichkeit, ihrer Heimat in der Not beizustehen. Bereits im März 2022 schickte ihr kleines Freiwilligenteam 20 Tonnen humanitärer Hilfe in die Ukraine. Bald darauf half sie im Ankunftszentrum für neu eingetroffene Geflüchtete am Berliner Hauptbahnhof. Sie schloss erfolgreich mehrere Deutschkurse mit Zertifikat ab, wie auch den Kurs "Leben in Deutschland". Sie beteiligte sich an den Aktivitäten der Organisation “Compango“ und arbeitete ehrenamtlich in der Küche der Ukrainischen Orthodoxen Kirchengemeinde e.V. am Grazer Platz. Heute engagiert sie sich bei dem Projekt "Rondell", das in Zusammenarbeit mit dem Verein Schöneberg hilft e.V. stattfindet, das sich darum bemüht, die ukrainische Küche in Deutschland bekannter zu machen. Zudem ist Iryna Teil einer Gruppe von Ehrenamtlichen, die Tarnnetze knüpft und warme Kleidung für ukrainische Soldat*innen anfertigt.

“Politische Partizipation ist entscheidend, denn in politischen Entscheidungszentren gibt es mehr Möglichkeiten, die Gesellschaft zu verändern und zukünftige Bewegungen zu gestalten. Veränderungen in sich selbst sind inspirierend. Indem ich mich selbst verändere, verändere ich auch den Raum um mich herum. Ich setze mich aktiv für Veränderung ein – und lade euch dazu ein!„

Oksana Orel

Oksana Orel stammt aus Odesa (Ukraine) und ist gesellschaftlich-politische Aktivistin. Von 2005 bis 2010 war sie Abgeordnete des Bezirksrats der Region Odesa. In ihrer beruflichen Laufbahn war sie an drei Stellen im öffentlichen Dienst tätig. So hatte sie u. a. als Leiterin einer Bezirksverwaltung eine Funktion inne, die dem Amt einer Bürgermeisterin in Deutschland entspricht.

Oksana Orel

“Politische Partizipation ist entscheidend, denn in politischen Entscheidungszentren gibt es mehr Möglichkeiten, die Gesellschaft zu verändern und zukünftige Bewegungen zu gestalten. Veränderungen in sich selbst sind inspirierend. Indem ich mich selbst verändere, verändere ich auch den Raum um mich herum. Ich setze mich aktiv für Veränderung ein – und lade euch dazu ein!„

Oksana Orel stammt aus Odesa (Ukraine) und ist gesellschaftlich-politische Aktivistin. Von 2005 bis 2010 war sie Abgeordnete des Bezirksrats der Region Odesa. In ihrer beruflichen Laufbahn war sie an drei Stellen im öffentlichen Dienst tätig. So hatte sie u. a. als Leiterin einer Bezirksverwaltung eine Funktion inne, die dem Amt einer Bürgermeisterin in Deutschland entspricht.

“Wenn sich ukrainische Frauen am öffentlichen Leben in Berlin beteiligen, bringen sie echte Geschichten aus der Ukraine mit, stärken ihre Gemeinschaft, bauen kulturelle Brücken und fördern die Unterstützung für die Ukraine. Ihre Stimmen tragen zu Berlins Vielfalt bei und stärken Werte wie Demokratie und Inklusion, was wiederum die Stadt aller stärkt und eint.„

Iryna Shulikina

Iryna Shulikina kommt aus Vinnytsya (Ukraine), ist CEO des Vereins Vitsche e.V. und arbeitet als Kommunikations- und Kulturmanagerin. Gemeinsam mit Vitsche e. V. engagiert sie sich in der Abwehr russischer Desinformation und anderer Elem Uhuente der hybriden Kriegsführung, stärkt die Stimmen aus der Ukraine und fördert eine dekoloniale Perspektive auf deren Geschichte. In Berlin stärkt sie die ukrainische Gemeinschaft und beteiligt sich an kulturellen und bildungsorientierte Initiativen daran, Brücken zu schlagen entsprechend den verschiedenen Hintergründen – für eine sichere, demokratische und freie Ukraine in Europa.

Iryna Shulikina

“Wenn sich ukrainische Frauen am öffentlichen Leben in Berlin beteiligen, bringen sie echte Geschichten aus der Ukraine mit, stärken ihre Gemeinschaft, bauen kulturelle Brücken und fördern die Unterstützung für die Ukraine. Ihre Stimmen tragen zu Berlins Vielfalt bei und stärken Werte wie Demokratie und Inklusion, was wiederum die Stadt aller stärkt und eint.„

Iryna Shulikina kommt aus Vinnytsya (Ukraine), ist CEO des Vereins Vitsche e.V. und arbeitet als Kommunikations- und Kulturmanagerin. Gemeinsam mit Vitsche e. V. engagiert sie sich in der Abwehr russischer Desinformation und anderer Elem Uhuente der hybriden Kriegsführung, stärkt die Stimmen aus der Ukraine und fördert eine dekoloniale Perspektive auf deren Geschichte. In Berlin stärkt sie die ukrainische Gemeinschaft und beteiligt sich an kulturellen und bildungsorientierte Initiativen daran, Brücken zu schlagen entsprechend den verschiedenen Hintergründen – für eine sichere, demokratische und freie Ukraine in Europa.

“Damit die ukrainische Stimme gehört wird, müssen Ukrainer*innen aktiv auf allen Ebenen – politisch, sozial und kulturell – teilnehmen. Nur so können wir als Gemeinschaft stark sein und uns in diesen schweren Zeiten gegenseitig unterstützen.„

Zhanna Kramer

Zhanna Kramer kommt aus Kyiv und lebt seit mehreren Jahren in Deutschland. Sie ist beim Bezirksamt Lichtenberg u.a. für die Koordination ukrainischer Geflüchteter verantwortlich und arbeitet eng mit der ukrainischen Community in Berlin zusammen.

Zhanna Kramer

“Damit die ukrainische Stimme gehört wird, müssen Ukrainer*innen aktiv auf allen Ebenen – politisch, sozial und kulturell – teilnehmen. Nur so können wir als Gemeinschaft stark sein und uns in diesen schweren Zeiten gegenseitig unterstützen.„

Zhanna Kramer kommt aus Kyiv und lebt seit mehreren Jahren in Deutschland. Sie ist beim Bezirksamt Lichtenberg u.a. für die Koordination ukrainischer Geflüchteter verantwortlich und arbeitet eng mit der ukrainischen Community in Berlin zusammen.

“Ukrainische Frauen integrieren sich aktiv in die deutsche Gesellschaft und bewahren gleichzeitig ihre einzigartige Identität. Durch ihr Engagement lenken sie die Aufmerksamkeit der deutschen Gesellschaft auf die Probleme in der Ukraine, insbesondere auf den Krieg. So sorgen sie für eine stabile internationale Unterstützung ihres Landes.„

Olenka Gräfe-Elefant

Olena Gräfe-Elefant stammt aus Shydachiv in der Region Lviv (Ukraine). Sie hilft ukrainischen Soldat*innen, die im Rahmen des Programms Kleeblatt Medevac für eine medizinischen Behandlung nach Deutschland kommen, bei der Bearbeitung von Dokumenten. Ihr Engagement erfolgt im Rahmen der Initiative „Hilfe für verletzte ukrainische Soldaten in Berlin/Brandenburg“.

Olenka Gräfe-Elefant

“Ukrainische Frauen integrieren sich aktiv in die deutsche Gesellschaft und bewahren gleichzeitig ihre einzigartige Identität. Durch ihr Engagement lenken sie die Aufmerksamkeit der deutschen Gesellschaft auf die Probleme in der Ukraine, insbesondere auf den Krieg. So sorgen sie für eine stabile internationale Unterstützung ihres Landes.„

Olena Gräfe-Elefant stammt aus Shydachiv in der Region Lviv (Ukraine). Sie hilft ukrainischen Soldat*innen, die im Rahmen des Programms Kleeblatt Medevac für eine medizinischen Behandlung nach Deutschland kommen, bei der Bearbeitung von Dokumenten. Ihr Engagement erfolgt im Rahmen der Initiative „Hilfe für verletzte ukrainische Soldaten in Berlin/Brandenburg“.

“In meinem Leben und meiner Arbeit mit Frauen orientiere ich mich am Grundsatz, dass jede Frau unabhängig sein und auf sich selbst vertrauen sollte. Da ich dies selbst gelernt habe, unterstütze ich andere Frauen auf ihrem Weg zur inneren und wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Solidarität untereinander und die Unabhängigkeit der Frauen stärken zudem unsere Mitwirkung an wichtigen gesellschaftlichen Prozessen.„

Tetiana Goncharuk

Tetiana Goncharuk ist in Kyiv geboren und aufgewachsen. Im Jahr 2017 kam sie nach Berlin, wo sie das Masterprogramm „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession“ an der Alice-Salomon-Hochschule absolvierte. Von 2021 bis 2024 war sie Leiterin des Frauenzentrums HellMa und hat aktiv u.a. geflüchtete und migrantische Frauen unterstützt. Seit 2022 ist sie Mitglied des Bezirksbeirats für Partizipation und Integration in Berlin Marzahn-Hellersdorf, dortige Sprecherin der Arbeitsgruppe „Frauen und Integration“ und seit 2025 im Stadtentwicklungsamt Marzahn-Hellersdorf tätig.

Tetiana Goncharuk

“In meinem Leben und meiner Arbeit mit Frauen orientiere ich mich am Grundsatz, dass jede Frau unabhängig sein und auf sich selbst vertrauen sollte. Da ich dies selbst gelernt habe, unterstütze ich andere Frauen auf ihrem Weg zur inneren und wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Solidarität untereinander und die Unabhängigkeit der Frauen stärken zudem unsere Mitwirkung an wichtigen gesellschaftlichen Prozessen.„

Tetiana Goncharuk ist in Kyiv geboren und aufgewachsen. Im Jahr 2017 kam sie nach Berlin, wo sie das Masterprogramm „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession“ an der Alice-Salomon-Hochschule absolvierte. Von 2021 bis 2024 war sie Leiterin des Frauenzentrums HellMa und hat aktiv u.a. geflüchtete und migrantische Frauen unterstützt. Seit 2022 ist sie Mitglied des Bezirksbeirats für Partizipation und Integration in Berlin Marzahn-Hellersdorf, dortige Sprecherin der Arbeitsgruppe „Frauen und Integration“ und seit 2025 im Stadtentwicklungsamt Marzahn-Hellersdorf tätig.

“Die aktive Teilnahme ukrainischer Frauen am politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland ist wichtig, um eigene Perspektiven einzubringen und den deutschen Diskurs über die Ukraine zu bereichern. Mein Ziel ist es, das gesellschaftliche Verständnis füreinander zu fördern. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die Stärkung der Vernetzung zwischen deutschen und ukrainischen Expert*innen sowie der Wissenstransfer zwischen beiden Ländern.„

Ljudmyla Melnyk

Ljudmyla Melnyk, die aus Lutsk im Oblast Volhynien (Ukraine) stammt, ist Programmleiterin für die Ukraine am Institut für Europäische Politik (IEP) und Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft e.V.

Ljudmyla Melnyk

“Die aktive Teilnahme ukrainischer Frauen am politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland ist wichtig, um eigene Perspektiven einzubringen und den deutschen Diskurs über die Ukraine zu bereichern. Mein Ziel ist es, das gesellschaftliche Verständnis füreinander zu fördern. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die Stärkung der Vernetzung zwischen deutschen und ukrainischen Expert*innen sowie der Wissenstransfer zwischen beiden Ländern.„

Ljudmyla Melnyk, die aus Lutsk im Oblast Volhynien (Ukraine) stammt, ist Programmleiterin für die Ukraine am Institut für Europäische Politik (IEP) und Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft e.V.

“Es ist mir wichtig, proaktiv zu sein und mich an nachhaltigen Prozessen zu beteiligen. Ich möchte, dass die Stimmen ukrainischer Frauen hier und jetzt gehört werden, denn genau wir gestalten die moderne Gesellschaft. Und ich möchte das tun, weil ich meine wertvollen Erfahrungen in Deutschland einbringen und somit nützlich sein kann.„

Hanna Petrychenko

Hanna Petrychenko aus dem Oblast Donetsk (Ukraine) ist Unternehmerin, Leiterin einer überregionalen zivilgesellschaftlichen Organisation, Botschafterin für Frauenunternehmertum, Wirtschaftswissenschaftlerin (M.A.) und Mediatorin (IHK Akademie). Seit März 2022 lebt sie in Berlin und arbeitet als Projektkoordinatorin sowie Seminarleiterin für Gewaltfreie Kommunikation bei CineMova e.V.. Außerdem ist sie Mitglied in der Jury des Projektwettbewerbs Kaleidoskop (Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg) sowie im Integrationsbeirat Berlin-Pankow.

Hanna Petrychenko

“Es ist mir wichtig, proaktiv zu sein und mich an nachhaltigen Prozessen zu beteiligen. Ich möchte, dass die Stimmen ukrainischer Frauen hier und jetzt gehört werden, denn genau wir gestalten die moderne Gesellschaft. Und ich möchte das tun, weil ich meine wertvollen Erfahrungen in Deutschland einbringen und somit nützlich sein kann.„

Hanna Petrychenko aus dem Oblast Donetsk (Ukraine) ist Unternehmerin, Leiterin einer überregionalen zivilgesellschaftlichen Organisation, Botschafterin für Frauenunternehmertum, Wirtschaftswissenschaftlerin (M.A.) und Mediatorin (IHK Akademie). Seit März 2022 lebt sie in Berlin und arbeitet als Projektkoordinatorin sowie Seminarleiterin für Gewaltfreie Kommunikation bei CineMova e.V.. Außerdem ist sie Mitglied in der Jury des Projektwettbewerbs Kaleidoskop (Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg) sowie im Integrationsbeirat Berlin-Pankow.

“Gesellschaftliche und politische Teilhabe ukrainischer Frauen hier in Deutschland finde ich sehr wichtig. Jede von uns hat wertvolle Erfahrungen gesammelt, die einerseits eine Bereicherung für die Berliner Community sein können, andererseits gegenseitiges Verständnis fördern sowie neue Brücken zwischen unseren beiden Ländern bauen können.„

Tetiana Lopashchuk

Tetiana Lopashchuk kommt ursprünglich aus der westukrainischen Kleinstadt Dubno. Sie hat viele Jahre in Kyiv gelebt, bevor sie infolge der vollumfänglichen russischen Invasion nach Berlin kam. Tetiana ist Projektmanagerin und engagiert sich seit über zehn Jahren in zivilgesellschaftlichen Projekten, die die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit, insbesondere auf kommunaler Ebene, stärken.

Tetiana Lopashchuk

“Gesellschaftliche und politische Teilhabe ukrainischer Frauen hier in Deutschland finde ich sehr wichtig. Jede von uns hat wertvolle Erfahrungen gesammelt, die einerseits eine Bereicherung für die Berliner Community sein können, andererseits gegenseitiges Verständnis fördern sowie neue Brücken zwischen unseren beiden Ländern bauen können.„

Tetiana Lopashchuk kommt ursprünglich aus der westukrainischen Kleinstadt Dubno. Sie hat viele Jahre in Kyiv gelebt, bevor sie infolge der vollumfänglichen russischen Invasion nach Berlin kam. Tetiana ist Projektmanagerin und engagiert sich seit über zehn Jahren in zivilgesellschaftlichen Projekten, die die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit, insbesondere auf kommunaler Ebene, stärken.

“Eine aktive Haltung vereint Zielstrebigkeit und Menschlichkeit und zeigt dabei sowohl Standhaftigkeit als auch Empathie. Aktive Menschen wirken als Katalysator für die Vereinigung ukrainischer Geflüchteter mit anderen Migrant*innen hier in Berlin. Die Synergie gemeinsamer Arbeit ist eine Kraft positiver Veränderungen, die einen echten Beitrag zur europäischen Gesellschaft leistet und ein positives Image der Ukrainer*innen in Europa schafft. Lebensenergie, Aufrichtigkeit und eine tiefe Verbundenheit mit der ukrainischen Herkunft inspirieren andere und tragen dazu bei, die Mission von *GUTEmission e.V.* effektiv voranzutreiben: die Integration von Migrant*innen durch Migrant*innen, die Verwirklichung ihrer eigenen Potenziale in der deutschen Gesellschaft. Gleichzeitig unterstützt der Verein aktiv die Ukraine.„

Nataliia Kovalenko

Nataliia Kovalenko ist eine erfahrene Fachkraft für Geschäfts- und Bildungsentwicklung. Sie hat mehr als zehn Jahre Erfahrung im Aufbau und der Gestaltung von Geschäftssystemen in großen ukrainischen Unternehmen gesammelt, u. a. in leitender Position. Sie stammt aus Zaporizhzhya und lebte die letzten beiden Jahre vor der russischen Invasion in Mariupol. Seit mehr als fünf Jahren ist sie im Bildungsbereich tätig und entwickelt pädagogische Business-Trainings in Form von Spieltrainings. Seit dem 1. April 2022 arbeitet sie als Koordinatorin für interkulturelle Projekte mit Schwerpunkt Sozialfürsorge, Sozialarbeit, Migration und Integration. Zudem ist sie Vorsitzende von GUTEmission e.V. sowie Mitglied des Integrationsbeirats Berlin-Lichtenberg.

Nataliia Kovalenko

“Eine aktive Haltung vereint Zielstrebigkeit und Menschlichkeit und zeigt dabei sowohl Standhaftigkeit als auch Empathie. Aktive Menschen wirken als Katalysator für die Vereinigung ukrainischer Geflüchteter mit anderen Migrant*innen hier in Berlin. Die Synergie gemeinsamer Arbeit ist eine Kraft positiver Veränderungen, die einen echten Beitrag zur europäischen Gesellschaft leistet und ein positives Image der Ukrainer*innen in Europa schafft. Lebensenergie, Aufrichtigkeit und eine tiefe Verbundenheit mit der ukrainischen Herkunft inspirieren andere und tragen dazu bei, die Mission von *GUTEmission e.V.* effektiv voranzutreiben: die Integration von Migrant*innen durch Migrant*innen, die Verwirklichung ihrer eigenen Potenziale in der deutschen Gesellschaft. Gleichzeitig unterstützt der Verein aktiv die Ukraine.„

Nataliia Kovalenko ist eine erfahrene Fachkraft für Geschäfts- und Bildungsentwicklung. Sie hat mehr als zehn Jahre Erfahrung im Aufbau und der Gestaltung von Geschäftssystemen in großen ukrainischen Unternehmen gesammelt, u. a. in leitender Position. Sie stammt aus Zaporizhzhya und lebte die letzten beiden Jahre vor der russischen Invasion in Mariupol. Seit mehr als fünf Jahren ist sie im Bildungsbereich tätig und entwickelt pädagogische Business-Trainings in Form von Spieltrainings. Seit dem 1. April 2022 arbeitet sie als Koordinatorin für interkulturelle Projekte mit Schwerpunkt Sozialfürsorge, Sozialarbeit, Migration und Integration. Zudem ist sie Vorsitzende von GUTEmission e.V. sowie Mitglied des Integrationsbeirats Berlin-Lichtenberg.

“Zivilgesellschaftliche Teilhabe ist wichtig, weil unser Handeln die Zukunft gestaltet: Was wir in die Gemeinschaft investieren, kehrt zu uns zurück. Wer sich für andere einsetzt und sie respektiert, stärkt das Miteinander – und damit auch das eigene Leben.„

Maria Orlova

Maria Orlova wird 1953 in Sibirien in eine deutsche Familie geboren, die aus der Wolgaregion dorthin deportiert worden war. Im Alter von 15 Jahren, nach der Aufhebung der sowjetischen Kommandantur, zog sie mit ihrer Familie in die Ukraine. Sie schloss an der Fakultät für Romanistik und Germanistik der Nationalen Mechnikov-Universität Odesa ein Studium ab und arbeitete mehr als 30 Jahre als Deutschlehrerin an einer Dorfschule. 1998 gründete sie das Zentrum der deutschen Kultur, das 2002 den Status einer gemeinnützigen Organisation erhielt. 2003 übersiedelte sie nach Deutschland, wo sie bis heute in der Paul-Schneider-Gemeinde tätig ist. Seit 2022 unterstützt sie intensiv ukrainische Geflüchtete in Berlin: Sie organisierte ein Zentrum für temporäre Unterkunft, Deutschkurse, ein Sprachcafé sowie Beratungen für die Bearbeitung von Dokumenten. Ihr Lebensweg ist ein gelungenes Beispiel für den unermüdlichen Einsatz für Menschen und die Bewahrung kultureller Werte.

Maria Orlova

“Zivilgesellschaftliche Teilhabe ist wichtig, weil unser Handeln die Zukunft gestaltet: Was wir in die Gemeinschaft investieren, kehrt zu uns zurück. Wer sich für andere einsetzt und sie respektiert, stärkt das Miteinander – und damit auch das eigene Leben.„

Maria Orlova wird 1953 in Sibirien in eine deutsche Familie geboren, die aus der Wolgaregion dorthin deportiert worden war. Im Alter von 15 Jahren, nach der Aufhebung der sowjetischen Kommandantur, zog sie mit ihrer Familie in die Ukraine. Sie schloss an der Fakultät für Romanistik und Germanistik der Nationalen Mechnikov-Universität Odesa ein Studium ab und arbeitete mehr als 30 Jahre als Deutschlehrerin an einer Dorfschule. 1998 gründete sie das Zentrum der deutschen Kultur, das 2002 den Status einer gemeinnützigen Organisation erhielt. 2003 übersiedelte sie nach Deutschland, wo sie bis heute in der Paul-Schneider-Gemeinde tätig ist. Seit 2022 unterstützt sie intensiv ukrainische Geflüchtete in Berlin: Sie organisierte ein Zentrum für temporäre Unterkunft, Deutschkurse, ein Sprachcafé sowie Beratungen für die Bearbeitung von Dokumenten. Ihr Lebensweg ist ein gelungenes Beispiel für den unermüdlichen Einsatz für Menschen und die Bewahrung kultureller Werte.

Über die Fotografin

Galyna Zhuchkova

Galyna Zhuchkova wurde in Kharkiv geboren und lebte dort bis Februar 2022. Seit März 2022 hat sie ihren Wohnsitz in Berlin. „Ich fotografiere fast mein ganzes Leben. Anfangs vor allem die Natur – weil sie schön ist. Später begann ich, Menschen zu fotografieren – weil Menschen interessant sind.“ Sie hat an rund 20 Gemeinschaftsausstellungen in der Ukraine und im Ausland teilgenommen. In Kharkiv wurden drei Einzelausstellungen mit ihren Arbeiten gezeigt.

Projektidee:
Zhanna Mylogorodska und Oleksandra Bienert

Lektorat:
Manuel Weber, Olena Luchyk

Projektkuratorin:
Oleksandra Bienert